Fakten zum Portajom in Merten Information
Fakten zum Portajom in Merten Information für Mertener Bürger
- Ist das Portajom mit dieser Preisgestaltung vom Bürger in Merten gewollt?
- Ist das Portajom als Glasbau im Eingangsbereich des Friedhof vom Bürger so gewollt?
- Wann errichtet der Stadtbetrieb Bornheim neue Urnenwahlgräber in Mauernischen zu 720,- Euro für 30 Jahre als Alternative zum Portajom?
Hans Gerd Feldenkirchen UWG/Forum 02227/909 93 77
Verfasser: J. Weiler, Holzweg 10 53332 Merten Tel.:02227/3340
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Die Rede von Herrn Feldenkirchen (Ortsvorsteher für Merten)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, von der Geistlichkeit begrüße ich Herrn Pfarrer Kauth und Herrn Pfarrer Brose, sehr geehrte Frau Könsgen, sehr geehrter Herr Jokisch, ja ich vermisse leider die Mertener Bürgerinnen und Bürger. Ich sehe im Moment überhaupt keinen, ob es jetzt mit der Zeit oder dem Tag zusammen hängt ich weiß es nicht. Es gibt auch noch gewisse Vorurteile, aber ich hoffe, dass wir diese in nächster Zeit ausräumen.
Mit der Aufstellung des Urnenhauses dem sog. Portajom durch die Deutsche Friedhofsgesellschaft hat die Stadt Bornheim eine neue Form der Urnenbestattung erhoben. Sie geht damit auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ein die aus diversen Gründen eine Urnenbestattung ohne Nachsorge wünschen. Z. B. wenn Kinder und Familienangehörige nicht mehr am Ort in unmittelbarer Nähe wohnen und somit die Pflege einer Grabstätte nicht gewährleistet ist oder aber auch aus finanziellen Gründen.
Während früher eine Feuerbestattung für viele undenkbar war wird diese Form der Beisetzung in einer Stadt wie Bornheim heutzutage immer häufiger gewünscht und hat inzwischen einen Anteil von ca. 40% erreicht. Allerdings muss ich gestehen, die Suche nach einem geeigneten Standort für die neue, moderne Anlage auf unserem alten Bergfriedhof in Merten mit der unter Denkmalschutz stehenden Kapelle und dem Torbogen bereitet auch mir Kopfzerbrechen.
Nachdem fünf ausgesuchte Standorte aus den verschiedensten Gründen abgelehnt wurden, entschied man sich für den jetzigen Standort, da an dieser Stelle die Gräber, die für die Ordensschwestern reserviert waren nicht mehr benötigt werden. Mehrmals habe ich mir die Frage gestellt, passt das alles mit dem Modernen zusammen. Nach reiflicher Überlegung habe ich dann mit nicht ganz ausgeräumten Bedenken, dem von den Stadtbetrieben vorgeschlagenen Standort zugestimmt.
Inzwischen haben mich natürlich einige Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern erreicht, die ihr Unverständnis über diesen Standort zum Ausdruck brachten. Bedauerlicherweise war jedoch - ich muss es noch einmal betonen - kein anderer Standort geeignet. Trotz allem Unmut hoffe ich jedoch, auch in Ihrem Sinne Frau Könsgen als Geschäftsführerin der Deutschen Friedhofsgesellschaft, dass die Meinung der Bürgerinnen und Bürger die in anderen Bereichen allem neuen aufgeschlossen gegenüberstehen, die neue moderne Anlage akzeptieren und annehmen werden als das, was es letztendlich ist: Ein Ort wo sie ihre Verstorbenen würdig bestatten und auch ihrer Gedenken können.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.
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Die obigen Schriftstücke wurden uns von Mertener Bürgeren ans Herz gelegt und von uns hier veröffentlicht.
Auch wir von der Arbeitsgemeinschaft Bürgerlich Links sind mehr als fassungslos was da wieder einmal am Bürger vorbei so in Bornheim/Merten möglich ist. Die eindeutige Einführung der zwei Klassen Toten.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus G. Friedrich Eisemuth
Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Bürgerlich Links

